Was für eine Megawochenende! Der erste Wahnsinns- Besuch im Karwendel mit Peter schrie gerade zu nach einer Fortsetzung. Und die hatte es in sich…

das malerische Hallerangertal…

…da wir beide uns doch glatt zwei Klettertouren am Tag vornahmen. Für Chris- der Kletterducati- natürlich nix besonderes, sondern gerade mal was zum warm werden, standen für meinen Freund gerade mal so 15 Seillängen im Schwierigkeitsgrad 7 bis 8 am täglichen Kletterprogramm. Meines war natürlich das Gleiche, jedoch so schwer zu klettern ist für mich in jeder Seillänge Schwerstarbeit. Nun gut- „schau ma mal“!

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dieser Riss geht bis rauf…

Nach dem frühmorgendlichen Aufstieg zur Hallerangeralm („ich geb`s ja zu- wir nahmen das Hüttentaxi bis zur Kastenalm…“), wollte Chris gleich mal die Tschechenplatte an den Schnitlwänden klettern. Fetzgeil, sauschwer und noch dazu alles clean abzusichern, gelangen Chris alle schweren Längen onsight. Meinem Wunsch als zweite Route (Anna lacht) nach erfolgtem Abseilen und kurzer Pause wurde klarerweise nicht entsprochen und gleich in die Nachbartour dreamteam eingestiegen. Sozusagen zum Ausklettern vor dem ersten Bier auf der Alm noch ein paar Achterlängen waren dann zu viel

Hundertwasser und Flachdach…

für mich- dort, wo`s leichter wurde, hatte ich dann gestreikt. Kein Saft mehr in den Armen und Abendessen wollte ich ja auch noch!

Chris gab am nächsten Tag natürlich wieder die Marschrichtung vor: beginnend mit der Hundertwasser („eh nur 8+“) und anschließend noch die Flachdach („eh nur 8“) umschrieb dieser Plan meine Verzweiflung mehr als treffend. Wobei: so was von mördergeile Linien bin ich noch nie geklettert! Besonders die Hundertwasser zeichnet sich durch eine fast 90 Meter hohe senkrecht aufgerichtete „Dachrinne“

das Dach in der fünften Seillänge der 6×7=8…

aus, die direkt erklettert werden möchte. Und die Flachdach war (fast) genau so schöne Wand- und Risskletterei wie vorhin die Hundertwasser!

Ab diesem Abend bestellte ich für mich das Bier und die Radler in Maßkrugeinheiten…

Chris hatte am dritten Tag wahrlich ein Einsehen mit meinem geschundenen und kurz vor dem Totalversagen stehenden Körpers. Nur mal kurz zur Lafatscher Nordwand rüber und flugs die 6×7= 8 und anschließend den Pauseklassiker NO- Verschneidung standen da am

beim Wandbuch in der Lafatscher- Riesenverschneidung…

Stundenplan. Wobei- die Idee zur Verschneidung stammt nicht vom Chris (der wollte ja ganz was anderes klettern…). Wohl hat sich mein Freund da eh nicht wirklich gefühlt- geht`s dort ja etwas alpiner zu: Normalhaken, Holzkeile, brüchiges Gelände, Steinschlag, langer Abstieg, etc. versüßten diesmal mir die zweite Tageshälfte…

…die dann bis nach Mitternacht dauerte, weil sich unsere und die G`schichtln der Alpinen Bande gegenseitig erzählend dann doch länger hinzogen. Danke Jungs für den guten Roten! 🙂

Etwas verkatert nahm ich nach dem Frühstück den Abstieg zur

die Bilderbuchrampe in der singletrail…

Repswand in Angriff. Chris hatte schon wieder die abartige Idee, nochmals zwei Touren heute… „Nix da! Ich will nicht mehr!!“ 😉 So hatten wir Zeit und Muße, die singletrail in vollen Zügen zu genießen.

Fazit: abartig gute Touren, unglaublich schöne und schwere Kletterei, eine Umgebung zum Niederknien, perfektes Wetter und ein Freund, der alles onsight kletterte und dem es nicht zu blöd war, mich da raufzuziehen. Danke Chris für diese unvergesslichen vier Tage! Ich hab` s genossen!

hob i an Durscht- Danke, Chris!

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hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der Tschechenplatte…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der dreamteam…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der Hundertwasser…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der Flachdach…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der 6×7= 8…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der Riesenverschneidung…

hier geht’s zum album und der Tourenbeschreibung der singletrail…

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die videos von unserem Klettertripp könnt ihr hier sehen:

Kategorien: Touren

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