Schon wieder war fast ein Jahr vergangen- umso mehr freute ich mich auf zwei Klettertage mit Chris Draxler. Und dass diese herausfordernd sein würden, war von Beginn an klar…

herrlicher Verdon- Fels in der zweiten Seillänge der RH1…

…denn Chris macht keine halben Sachen: der gute Kerl gewährt zwar ein paar kitzekleine Abstriche bei der Wahl seiner Touren und bei schwachen Partnern, aber im Grossen und Ganzen muss ich das machen, was mir mein Freund so vorschlägt 😉. Also: “Augen zu und durch” und ab auf die Loferer Alm!

Schon lange wollten wir mal den Urlkopf besuchen und den vielbeschriebenen Verdon- Fels unter unsere Finger nehmen. Immerhin durfte ich am ersten Tag so als warmup die RH 1 klettern. Eine tolle Zweiseillängen Linie im unmittelbaren Nahbereich der

eine affengeile Linie- die Schönen Tage…

Abseilpiste „Graues Buch“. Wir schossen dort förmlich in die Höhe und waren mindestens genauso schnell wieder unten. Die Schönen Tage warteten auf uns.

Und diese Tour hatte einfach alles, was man so als Kletterer sucht- anhaltend schwer, ungemein ausgesetzt mit einem grandiosen Panorama, perfekt strukturierter Fels und megalässige Kletterzüge bis ganz nach oben. Chris genoss sicher jeden Zug davon, für mich war es (begeisternde) Schwerstarbeit im achten Schwierigkeitsgrad-

französische Felsqualität…

besonders die mega ausgesetzte Querung trieb mir mehr als einen Schweiß- und Angsttropfen auf meine faltige Stirn 🙂 !

Aber nicht genug damit- hatte doch Peter (unser oberstes lebendes Tourenbuch und Auskenner in der alpinen Szene) für uns die fast schon wahnhafte Idee, am zweiten Tag- neben der geplanten Schneidigen Indianer noch eine zweite Tour daneben anzuhängen. Gott sei Dank wollte Chris am Abend zu Hause sein und verwarf diese Idee. Es wäre fürchterlich um mich bestellt gewesen!

ab dem ersten Zentimeter mördergeil…

Noch dazu glaub ich dem Innsbrucker Kerl sowieso nix mehr: „Die erste Seillänge ist immer eine 8-!“ wollte er mir die letzten Jahre immer weismachen. Doch das stimmte hier überhaupt nicht: entweder war`s ein glatter Achter, oder in diesem Fall eine Acht+. Wie auch immer- diese Linie im Sektor Tanzboden gehört sicher mit zum eindrücklichsten, was ich bisher klettern durfte. Sowas von geil und ausgesetzt- ähnlich wie die non solo pane, nur mit viel besserem Fels unter den Fingern geht’s da megasteil nach oben.

was willst da noch meckern…

Und wenn man dann in dieser Querung noch dazu einen (kleinen) Abgang als Nachsteiger macht, fällt dir das Herz so richtig in die Hose… Dafür gab es jede Menge lässiger Fotos- und das ist doch wohl die Hauptsache, oder? 😉

Danke Chris für den kurzen Wochenend- Ausrucker. Gerne immer wieder!

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hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung der RH 1…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung der Schönen Tage…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung der Schneidigen Indianer…

Kategorien: Touren