Ultimative ***** Tour im Verdon/ Sektor Crete des Vernis mit Peter Manhartsberger!
„Verni Vidi Vici“: 6b (6a obl.). Im Einzelnen: 6a (25 m), 5c (20 m), 5c (40 m), 6b (35 m), 6a (20 m), 6a+ (25 m), 6a+ (20 m), 6a+ (25 m), 5a (20 m), 6b (20 m),6a+ (25 m), 6b (25 m).
Ausrichtung Ost. Gesamt 12 Seillängen, 300 Klettermeter, Wandhöhe 250 Meter, Zustieg 1 Stunde (inkl. Der beiden Abseiler) ab PP Galetas bridge, Kletterei 3 Std, Abstieg 30 Minuten. Gesamt 500 Hm, 4,5 Stunden.
Charakter: Eine absolute Genusslinie an der Crete des Vernis. Genau so stellt man sich Verdon vor. Kurze Seillängen im besten Fels bei mehr als guter Absicherung sind die Attribute dieser Linie. Gerade Verdon- Neulinge finden hier den perfekten Einstieg für den 7. Klettergrad. Haben wir die benachbarte Ketchup schon als eine der schönsten Touren in diesem Schwierigkeitsgrad dort beschrieben, so schlägt diese nun in die gleiche Kerbe.
Ausgangspunkt: Der Sektor Crete des Vernis liegt auf der orografisch linken Seite der Verdonschlucht an deren Ende beim Lac de Saint Croix, erreichbar über die Route D 952 von La Palud sur Verdon Richtung Moustiers bzw. Le Hameau du Pont. PP bei der Galetas Brücke.
Zustieg: Vom PP anfangs knapp oberhalb der Strasse den Weg entlang, dann weiter steil im Wald rechts hinauf bis zum Weg, der vom Campingplatz von rechts raufkommt. Diesen nach links folgen, wiederum steil rechts aufwärts über freies Gelände rauf (gute Wegspuren und Steinmänner), bis man die Schlucht links unter sich sieht. Waagrechte Querung zu einem wunderbaren Aussichtsplatz. Nun weiter leicht absteigend, die Zustiegsquerung zum Cereal Killer rechts liegen lassen und weiter runter (teilweise seilversichert) zum Abseilstand. Zweimal 50 bzw. 45 Meter zum Wandfuß abseilen. Der Stand des zweiten Abseilers ist erst sehr spät sichtbar (ca. 30 Minuten). Von dort noch rund 200 Meter ansteigend flussaufwärts zum Einstieg. Alternativ könnte man auch das Zustiegsband zum Cereal Killer nehmen und entlang der ersten vier Seillängen der Tour abseilen. Variante 1 ist aber sicher die spektakulärere…
Beschreibung: siehe topo bzw. immer den gut sichtbaren bolts entlang.
L1- 6a: gestufter Einstieg leicht nach rechts hinauf, dann leicht linkshaltend zum Stand.
L2- 5c: markant nach rechts ansteigen, dann über eine wunderbare Plattenstelle leicht nach links rauf zum Standplatz.
L3- 5c: vom Standplatz weg leicht rechtshaltend, dann gerade rauf auf ein Podest und markant links zu Stand.
L4- 6b: eine herrliche Plattenlänge nach links hinauf zum Zustiegsband. Dort für rund 20 Meter talauswärts zum Beginn der nächsten Länge.
L5- 6a: anfangs gerade rauf, dann deutlich nach links und wieder rauf zum nächsten Stand.
L6 bis L8- 6a+: Drei herrliche Längen immer gerade rauf. Eine Stelle schöner als die andere.
L9- 5a: eine megageile Querungslänge nach links hinauf.
L10- 6b: die markant gelbe Verschneidung rechtshaltend steil hinauf, dann geradeaus weiter.
L11- 6a+: einer seichten Verschneidung links hinauf folgen.
L12- 6b: wunderbare Ausstiegslänge über besten Verdonfels (Tropflöcher, Leisten) anfangs linkshaltend, dann steil gerade rauf bis zum Ausstieg („exeptionelle“).
Abstieg: Immer den See unterhalb im Blick entlang Steigspuren und Steinmännern runter bis zum Querweg, der vom Campingplatz raufkommt. Weiter am gleichen Weg wie dem Zustieg zum Ausgangspunkt zurück.
Bemerkungen: Eine der moderneren Linien in diesem Sektor. Super im Hochsommer bei hohen Temperaturen, da durch die östliche Ausrichtung am Nachmittag ab ca. 14:00 Uhr die Wand im Schatten ist. Die beiden Abseiler zum Wandfuß stellen schon ein erstes highlight dieser Tour dar. Die Seillängen 2,3, 6, 7, 8 und 9 sind ein musthave im Verdon in diesem Schwierigkeitsgrad und sind einfach megageil. Die Tour muss man gemacht haben!
Ausrüstung: komplettes Felskletterzeugs, 14 Expressen, 1-2 lange Schlingen, Doppelseil 60 m.
Besten Dank für die pics an Peter Manhartsberger!
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