Sierre- Zinal 2015!

von Martin Gansterer am 9.8.2015

Das Rennen der fünf 4.000- er zählt zu den schönsten und ruhmreichsten Bergläufen der Welt. In der 42 jährigen Geschichte dieses Bewerbes im Herzen des Wallis geben sich die weltbesten Athleten ein Stelldichein. Kaum eine Berglauf-Weltmeisterschaft ist besser besetzt als dieses hochdotierte Rennen…

das Laufprofil...

das Laufprofil…

Von Sierre im Rhone Tal geht es die ersten 9 Kilometer gleich stattliche 1.500 Höhenmeter – heuer bei Regenschauern – hinauf. Zur Belohnung eröffnet sich anschließend eine Aussicht auf die Bergwelt von Weisshorn, Zinalrothhorn, Obergabelhorn, Dent Blanche und Matterhorn. Diesen magischen Monumenten der Natur stürmt man- wenn man kann- auf wunderbaren Höhentrails entgegen. 15 Kilometer später folgt noch ein finaler Downhill zum Talschluss nach Zinal. Diese Strecke bilanziert mit 31 Kilometer, 2.200 Höhenmeter im Aufstieg und 800 Höhenmeter im Abstieg.
Auf den Trailrunning-Flow wartete ich diesmal vergeblich. Beim monströsen Anstieg hatte ich es mit meiner Pace etwas zu gut gemeint. Der obere Streckenabschnitt sollte mir entsprechen, jedoch konnte ich weder Herz- noch

herrliches Panorama...

herrliches Panorama…

Schrittfrequenz aufrechterhalten. Schlaff dahintrottend verlor ich im zweiten Streckenabschnitt mehr als 20 Positionen. Vor zwei Wochen am Glocknertrail konnte ich selbst nach 5 Stunden schneller laufen. Vielleicht war ich noch Substanz-beraubt vom Glockner oder es lag am vorabendlichen Apéro in Céline und Nicolas Walliser Chalet. Nach 3:17 h trabte ich als 59. im Herrenklassement ein…
Noch ein paar Worte zur Elite: Auch die afrikanischen Gazellen mussten ihrem Anfangstempo Tribut zollen und konnten sich bei den Herren nicht in den Top 10 klassieren. Die aus Kenia stammende Damensiegerin finishte knapp unter drei Stunden. Bei den Herren konnte sich Ausnahmeerscheinung Kilian Jornet im Abstieg mit vier Sekunden Vorsprung in 2:33 h ins Ziel retten. Rekordmann

Sieger Kilian Jornet...

Sieger Kilian Jornet…

auf dieser Strecke bleibt Jonathan Wyatt, der sich mit Platz sieben begnügen musste. Bei den über 4000 Teilnehmern mischte auch Steffi erfolgreich mit.

Ich hoffe jedenfalls, dass es in zwei Wochen bei der Ultra Tour Monte Rosa (Drei Tages Etappen Rennen) wieder besser läuft.

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1 Kommentar

  1. Evelyne

    Super gefinisht! Der Glocknertrail ist dir sicher noch in den Beinen gesteckt ;-). ALLES GUTE und viel Spaß bei der Ultra Tour Monte Rosa – da wär ich auch gern dabei …
    Lg Evelyne

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