Marmotta- ein Erlebnis 2011!

von Evelyne Lachner am 10.3.2011

Schon von längerer Hand geplant fuhren wir Niederösterreicher in die hohen Berge Südtirol`s.Ein Teil von uns – immerhin waren wir 11 Leute! – waren schon am Samstag um 11 Uhr im Martelltal bei strahlendem Sonnenschein angekommen. Bis zu unserer Abreise am Mittwoch sahen wir dann auch nicht eine einzige Wolke am Himmel…

Noch am gleichen Tag stiegen wir auf die Martellerhütte auf, wo wir nur so staunten über diese eindrucksvolle Gegend. Nach dem ersten Einkehrschwung (der nicht der letzte blieb in diesen Tagen), bezogen wir unser Quartier und hörten uns anschließend das Briefing für den morgigen Wettbewerb an. Beim Zuhören wurde dann einigen von uns erst wirklich klar, auf was sie sich da eingelassen haben ….

Über das Rennen erzählt euch Martin hier…

Nach dem Bewerb stiegen wir erst um 17 Uhr auf die Zufallhütte auf, wo einer von drei gemütlichen Abenden folgte.

Montags Punkt 8 Uhr- bei Kälte, aber strahlendem Sonnenschein- machten wir uns dann auf  Richtung westliche Veneziaspitze. Auf dem 3386 Meter hohen Gipfel waren wir schneller, als wir dachten. Und jetzt Genuss pur: Tiefschneeabfahrt, da es vor unserer Anreise 70 cm Neuschnee gab! Viel zu rasch waren wir wieder auf der Terrasse der Martellerhütte, daher entschloss sich ein Teil von uns, noch einen Gipfel in Angriff zu nehmen. Hausi legte seinen gemütlichen „3000-er Bergschritt“ ein, und Witsch, Geri und ich konnten ihm locker folgen. Auch unser Hacki und Joschi folgten uns auf die östliche Veneziaspitze (3356 m). Und wieder super Tiefschnee – Zwei 3000-er an einen Tag, was will man mehr!

Wir wollten mehr – nämlich am nächsten Tag am Gipfel der Zufallspitze stehen. Und das bei unglaublichen Temperaturen. Windstill und ohne Jacke auf 3757 Meter Seehöhe! Und da wir ganzes Jahr fleißig trainieren, nahmen wir den Gipfel des Monte Cevedale (3767 m) auch gleich mit.

Nach einem kurzen Abstieg mit Steigeisen fuhren wir Richtung Casati Hütte ab. Und weil`s so schön war, nahmen wir nochmals einen kurzen Aufstieg auf die Martellerhütte in Kauf, um uns das versprochene Achterl vom Vortag vom ausgesprochen netten Hüttenwirt zu holen.

Hausi, unser Bergführer – an dieser Stelle großes Lob und vielen Dank für unvergessliche Touren – reiste mit seiner Eva (ebenfalls DANKE für die super Fotos) und seinem Fahrer Joschi noch am selben Tag ab. Mein Pepi und ich am Mittwoch gleich in der Früh, und der Rest der Mannschaft ( Geri, Witsch, Willi sen., Martin, Hermann und unser Hacki ) machten noch eine Vormittagstour, bevor sie dieses unglaublich schöne  Gebiet verließen.

Zusammenfassend SUPER TOURENTAGE, wo alles passte: vor allem die Stimmung. Aber bei diesem Wetter kann keiner schlecht aufgelegt sein 🙂 !

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die Fotos könnt ihr hier sehen…

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