Norwegen 2017!

07 bis 15. 4. 2017

Was soll ich sagen? Eigentlich wären wir zu Viert gewesen-von langer Hand (dankeschön Jürgen für deine Hartnäckigkeit 😉 ) bereits vor einem Jahr vorbereitet, traten wir nun unsere Schitourenreise in die Lyngen Alps/ Norwegen ohne Flo an…

Jürgen Krenmayr am Istinden…

Gemeinsam mit Jürgen Krenmayr und Martin Ernstbrunner dauerte die Anreise- eine Odyssee mit zahlreichen Verspätungen und Umbuchungen- geschlagene 19 Stunden, bis wir nach Mitternacht in unserer Selbstversorgerhütte in Svendsby in die Betten kamen. Da uns die folgenden Tage, sowohl was das Wetter, als auch die Tourenbedingungen sagenhafte Verhältnisse versprachen, haben wir uns gemeinsam entschlossen, ein kleines Tourenbuch inklusive einer Beschreibung der einzelnen Touren samt Video ins Netz zu stellen. Die Tage waren einfach zu schön und eindrücklich, um nicht gesondert behandelt werden zu dürfen!

Grundsätzlich handelt es sich bei den Lyngen Alps in der Nähe von Tromsö mit um die beste Gegend zum Schitourengehen. Leicht erreichbar (Tromsö mit int. Flughafen ist gerade mal eine Autostunde entfernt), ist dieser Ort in

Martin Ernstbrunner spurt die Nordrinne am Trollfasstinden…

Kombination mit diversen Fähren der ideale Ausgangspunkt für Touren jeder Schwierigkeitsstufe.

März bis April ist die beste Zeit, hier auf seine Kosten zu kommen. Ist im März die Wahrscheinlichkeit für die so bekannten Nordlichter grösser, werden im April die Tage spürbar länger und der Tag kann noch besser für lange Einheiten genutzt werden. In unserem Fall war es bereits um 0400 Uhr taghell und finster wurde es um 2200 Uhr. Da geht schon einiges!

Und während in den Wochen zuvor das schlechte Wetter vorherrschte und es ohne Unterlass schneite, hatten wir wohl den Jackpot geknackt: nach Auskunft der Lokals hier hatten wir perfekte Bedingungen, sowohl was das Wetter, als auch den Schnee betraf- powder ohne Ende kann ich da nur sagen! 🙂 Allerdings warme Sachen mitnehmen- auf Meereshöhe hatte es immer so

Jürgen Krenmayr folgt am Trollfasstinden unserer Spur…

um Null Grad, ein klein wenig höher aber schon um einiges weniger: auf Gipfelniveau bei ca. 1500 m so um die -10 bis -15° C! Und nachdem der Wind hier eine große Rolle spielte, sollte man bei den angegebenen Temperaturen in Kombination mit 50-60 km/h Wind schon etwas kälteresistenter sein. Dafür ist der Schnee ein Traum! 🙂

Wir begannen unsere Touren um ca. 1000 Uhr und hörten eigentlich nicht vor 1700 Uhr auf. Nicht so wie bei uns um 0400 Uhr raus- wenn`st da erst zu Mittag beginnst, langt es auch noch!

Wir gingen insgesamt sieben Tage ohne Pause und schafften alpine 16.000 Höhenmeter- immer unter der Berücksichtigung, dass man zwar auf den „Standardtouren“ eine Spur vorhanden, aber wenn man etwas Steileres und

bei der Uloya- Überschreitung…

Ausgefalleneres gehen will, ist selber spuren angesagt. Der pure Wahnsinn bei unserem Aufenthalt- so geil! 😊

Und weil am ersten Tag der Wetterbericht auch fliegbare Bedingungen angesagt hatte, war natürlich mein UFO mit im Rucksack- ein Glücksfall sondergleichen, denn hier im Hohen Norden auch mit dem Gleitschirm fliegen zu dürfen, betrachte ich als einen ausgesprochenen Segen …

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hier gehts zum video und der Tourenbeschreibung vom Uloya…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung vom Jaegervastinden…

hier gehts zum video und der Tourenbeschreibung vom Istinden…

hier gehts zum video und der Tourenbeschreibung vom Kjostinden…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung vom Storgalten…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung vom Sofiatinden…

hier gehts zum album und der Tourenbeschreibung vom Tafeltinden…

hier gehts zum video und der Tourenbeschreibung vom Fastdalstinden…

hier gehts zum video und der Tourenbeschreibung vom Trollfastinden…

 

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Zum Einstimmen ein paar Impressionen der letzten Woche…

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