Hoppalas beim Dolomitenmann 2012!

von Witsch, Geri, Stefan und Andi am 18.9.2012

25 Jahre Dolomitenmann und der Werner Grissmann hatte wieder Kaiserwetter bestellt! Leider war diesmal nur ein STRABAG Alpin Team vertreten- dafür waren die Vier: Witsch, Gerhard, Steafn und Andi umso motivierter…

Aber lassen wir doch die Teilnehmer sprechen:

…Witsch,der Bergläufer…

Witsch: Ich durfte wie immer als Bergläufer beginnen. Gänsehaut pur am Start- nicht wegen der Temperatur, sondern wegen der Stimmung mit der Topbesetzung! Pünktlich um 1000 Uhr ging` s mit 125 Teams los. Nach den ersten flachen 3 km waren nicht mehr viele Läufer hinter mir, aber ich hatte ja noch 2000 Höhenmeter Zeit, Plätze gut zu machen… Die nutzte ich auch- nach ca.30 Überholungen hatte ich dann den „Goldi“ vor mir, mit dem ich mir ein packendes Duell bis kurz vor dem Ziel lieferte. Ich konnte dieses zu meinen Gunsten entscheiden, und so schickte ich mit neuer persönlicher Bestzeit (5 Minuten schneller als 2011 🙂 ) unseren Gerli ins Rennen.

Gerhard hatte ja nicht gerade die beste Rennvorbereitung, kam er ja erst eine Woche vor dem Start von einem dreimonatigen China- Arbeitsaufenthalt retour.

…Stefan,der Paddler…

Dadurch noch überraschender für uns, dass er dieses Rennen mit so einer tollen Zeit beenden konnte. Leider fasste der Kerl zwei Minuten Strafe für einen Fehlstart aus, sonst wäre der Bursche noch schneller gewesen!

Stefan: Der Kajakbewerb war heuer selektiver als in den vergangenen Jahren, weil vor allem in der Isel mehr Wasser floss. Das Starterfeld wird auch immer stärker, diesmal waren sogar die 2. und 3. Platzierten der vergangenen Olympiade dabei! Meine Vorbereitung bestand eher darin, meinen Sohn (11 Monate) seit Anfang August davon zu überzeugen, dass er in der Nacht keine Brust von seiner Mutter mehr bekommt – die Folge war chronischer Schlafmangel!! 😉 Bin daher mit gedämpften Erwartungen in den Bewerb gegangen- eher auf Nummer sicher und aufsparen von Kraft und Konzentration

…Andi, der Biker…

für die heiklen Stellen. Das hat gut funktioniert und bin mit einem soliden Lauf 65. (34. bei den Amateuren) geworden. Da wär` dann eigentlich schon noch was drin gewesen… Bin recht zufrieden, dass ich  ohne spezielle Vorbereitung und so locker wieder ins Mittelfeld gekommen bin. Offenbar waren wir doch gut unterwegs, weil Andi mit der Übergabe noch gar nicht rechnete und gerade sein Körpergewicht von den letzten überschüssigen Gramm erleichterte 😉

Andi: Meine Teamkollegen waren voll motiviert und allesamt schneller als im Vorjahr! Ich als Biker unterschättze somit die Ankunftszeit von Stefan. Kaum im Übergabebereich, stand er auch schon vor mir. Überrascht startete ich los. Anfangs durch Lienz, über die Leisach Hängebrücke,  und die erste Tragepassage hinauf. Mit 180 Puls ging‘ s dann leicht fallend zur Moosalm. Da

das Team!

passierte mein Missgeschick: Vom Licht- Schatten Spiel der Sonne etwas abgelenkt, gerade alleine auf dem Streckenabschnitt, der Streckenposten schlief ( i wohrscheinlich ah… 🙁 ),verpasste ich die entscheidende Abzweigung! Ich fuhr daher ca. 200 HM falsch hinunter. Ein Streckenposten machte mich leider erst viel zu spät darauf aufmerksam. Leicht verzagt radelte ich daher wieder zurück. „So eine Sch…“! Mit dem Schicksal hadern, das Bike in den Graben werfen oder sogar Aufgeben spielt` s natürlich bei einem Teambewerb nicht. Weiter mit Vollgas war die Devise! Die neue Streckenführung im Bereich der Hochsteinhütte wertete die Strecke auch noch mal auf (anspruchsvoll ohne Ende…) Ich kam dann mit  ca. 15 bis 20 minütiger Verspätung in Lienz an. Meine Kollegen vermissten mich schon. Nix mit der gewohnten Zeit!!

 

Resümee:

30. Platz in der Amateurwertung. Alle zufrieden- na fast! Nach ein paar kühlen Bier war klar: 2013 ohne uns der Dolomitenmann? Na sicher net, da gibt`s doch noch a offene Rechnung! Und gegen die jahrelange Tradition- Team- Pizza  beim „da leonardo“-  gab es diesmal „Hubert von Goisern“ life am Hauptplatz und eine noch viel längere Partynacht… 😉

Das Ausradeln am nächsten Tag- Grossglocknerrunde mit 2400 HM- war zum „ausschwitzen“ daher auch nicht gerade zu verachten!

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